Wichtige Änderungen des EU-Führerscheinsystems

Inmitten von Lob für die "Öffnung von Türen für junge Arbeitnehmer" und Kritik an "unerfahrenen Teenagern am Steuer von Lastwagen" bereitet sich Europa intensiv auf eine große Reform vor.

Inmitten von Lob für die "Öffnung von Türen für junge Arbeitnehmer" und Kritik an "unerfahrenen Teenagern am Steuer von Lastwagen" bereitet sich Europa intensiv auf eine große Reform vor.

Seit dem 15. April dieses Jahres dürfen Transportunternehmen in Schweden bis zu fünf Fahrzeugkombinationen mit einer Länge von mehr als 25,25 Metern einsetzen, statt wie bisher nur zwei. Zwar ist ihre Nutzung auf bestimmte Straßen beschränkt und unterliegt strengen technischen und sicherheitstechnischen Vorschriften, doch für Befürworter von Mega-Lkw ist dies eine positive Entwicklung. Sie sehen darin einen weiteren Schritt hin zu einem effizienteren Transportwesen und zur Reduzierung schädlicher Abgasemissionen.

Die seit Jahrzehnten von Österreich angewandten Fahrverbote am Brennerpass sind nach wie vor ein ständiger Stolperstein im europäischen Verkehr. Diese restriktiven Maßnahmen, die mit dem Ziel eingeführt wurden, die Umwelt zu schützen und Verkehrsstaus zu reduzieren, haben eine Reihe von Streitigkeiten zwischen Österreich, Italien und Deutschland ausgelöst. Obwohl die ersten Verbote bereits in den 1980er-Jahren verhängt wurden, kam es 2003 zu einem entscheidenden Wendepunkt, als Tirol das „Immissionsschutzgesetz-Luft“ (IG-L) einführte, das Verkehrsbeschränkungen aufgrund hoher Schadstoffemissionen regelte. Seitdem wurden die Maßnahmen schrittweise verschärft, was sich vor allem auf den Güterverkehr auswirkt.

Anfang März wurde die Verkehrsbranche von der Nachricht erschüttert, dass in Süditalien erstmals ein Bußgeld wegen eines unzulänglichen Fahrtenschreibers verhängt wurde.

In der gesamten Europäischen Union sind über 31 Millionen Kleintransporter im Einsatz, die in vielen Bereichen der Transportkette eine wichtige Rolle spielen.

Neue Vorschriften, Umweltauflagen und Innovationen prägen den Lkw-Reifenmarkt

Der Verkehrssektor in Europa stand 2024 vor verschiedenen Herausforderungen und Chancen, da die Marktbedingungen von Land zu Land unterschiedlich waren.

Autoreifen, Tastaturen, E-Bikes oder Luxusuhren – Frachtdiebe haben es heute auf eine Vielzahl von Produkten abgesehen.

Längere Reisezeiten, höhere Transportkosten und Unterbrechungen der Lieferkette sind die Folgen, die die Transport- und Logistikbranche befürchtet.

Alle zwei Jahre wartet die Transportwelt gespannt auf die Neuheiten, die auf der IAA-Transportmesse vorgestellt werden.